Die bewegte Geschichte der Schneider Umweltservice AG

Von der kleinen Fuhrhalterei im «Rosengarten» bis zu modernen, erfolgreichen Unternehmen für Recycling, Erdbau und Transport: Die Erfolgsgeschichte eines Meilemer Traditions-Unternehmens in historischen Aufnahmen.

1905: Grundsteinlegung
1905 erwirbt Heinrich Schneider 2 Pferde und 3 Wagen und gründet seine eigene Fuhrhalterei, um das karge Einkommen aus der Landwirtschaft zu ergänzen. Bereits 1910 können Heinrich und seine Frau Josefina Schneider-Bruhin weitere Pferde kaufen und gründen im «Rosengarten»-Areal die «Fuhrhalterei Schneider».

Holzfuhre, 1912 an der Seestrasse in Herrliberg.

1926: AUS  PFERDESTÄRKEN WERDEN PS
Heinrich Schneider investiert all seine Ersparnisse in den ersten Traktor. 1928 bereits folgt der erste Lastwagen.

Tramsport eines Gartenhauses in den 30er Jahren.

1931: DIE 2. SCHNEIDER-GENERATION
Nach dem Tod von Heinrich Schneider (1931) führen vorerst seine Witwe Josefina und 2 der 4 Söhne (Walter und Armin) das Unternehmen als «Schneider?s Erben» weiter, 1937 übernehmen die beiden Söhne die Leitung.

Walter Schneider, 30er Jahre, vor einemSaurer-Lastwagen, beladen mit Traubenfässern.

1939 - 45: DER 2. WELTKRIEG 
Weltkrieg «1939 wurden Walter und Armin Schneider und die meisten Pferde, Lastwagen und Traktoren vom Militär eingezogen. Es war nicht einfach für meine Mutter Julia Rösli, das Geschäft mit den wenigen verbliebenen Arbeitskräften und dem reduzierten Fuhrpark weiterzuführen.» (Ueli Schneider, Sohn, heute Geschäftsführer) 

Wagenpark Ende der 40er Jahre im alten Werkhof «Rosengarten».

1948: EXPANSION MIT BAGGERN
Das erfolgreiche Transport-Unternehmen wird um den Bagger-Betrieb erweitert. Die Schneider-Bagger und immer neue Baumaschinen fahren auf vielen Baustellen in Meilen und Umgebung auf. Die Firma Schneider etabliert sich mit Innovation und Kompetenz in den Bereichen Transport und Erdbewegung.

Erste Aushubarbeiten an der Kirchgasse in Meilen.

70er JAHRE: DER GROSSE BAUBOOM
Als der grosse Bauboom beginnt, investieren Walter Schneider und seine Söhne Rolf, Bruno und Ueli bereits in den frühen 70er Jahren in 3-Achs-LKWs und Muldenfahrzeuge, um die Chance zu nutzen. Und ihr Einsatz lohnt sich: Sie werden immer öfters zu Gross-Baustellen gerufen.

Aushubarbeiten für den neuen Werkhof «Beugen» in Meilen.

1979: EXPANDIEREN UND ZÜGELN
Das Unternehmen floriert. So dass das «Rosengarten»-Areal aus Platzgründen - und aus Rücksicht auf die Lebensqualität der Bevölkerung im Dorfkern - aufgegeben wird. 1979 wird der Werkhof «Beugen» am Dorfrand von Meilen eingeweiht. Schneiders haben jetzt ca. 70 Mitarbeitende, 35 LKWs und 25 Baumaschinen.

Werkhof «Beugen»

 
80er JAHRE: EIN NEUER GESCHÄFTSBEREICH 
Walter Schneider übergibt den Betrieb seinen Söhnen Rolf, Bruno und Ueli. Diese erhalten 1988 den Auftrag, den öffentlichen Verkehr von Meilen, Herrliberg und Erlenbach sicherzustellen (da sie seit 1950 den Busbetrieb Meilen - Uetikon am See betreiben). Die jungen Schneiders expandieren also erneut.

Busbetrieb, 80er Jahre, Fahrstrecke Meilen-Uetikon.

90er JAHRE: KONZENTRATION UND DIVERSIFIKATION
1998 verkaufen die Schneiders den Personentransport an die VZO und bauen stattdessen die Kernbereiche Erdbau und Transport aus. Im selben Jahr stirbt Rolf Schneider unerwartet und der Sohn von Bruno Schneider tritt in die Geschäftsleitung ein. Erneut wagen sie einen grossen Schritt: Sie wollen zu Pionieren der Recycling-Aera werden.

Sammelfahrzeugflotte

2000: DAS ERSTE RECYCLING-CENTER
In den 90er Jahren lernen die Schneiders Bau-Abfälle zu trennen und zu sortieren; 2000 dann eröffnen sie die Recycling-Anlage «Rotholz» in Uetikon am See samt Beton-Mischanlage. Nun können sie Bauabfälle fachgerecht sortieren, der Wiederverwertung zuführen und zu Recycling-Beton verarbeiten. Damit steht das dritte, heute stärkste Standbein der Firma.

Recycling-Center «Rotholz» in Uetikon am See.

2004: DAS ZWEITE RECYCLING-CENTER VOLKETSWIL
Raumplanerische Gründe zwingen die Gebr. Schneider, ihren Standort «Schumbel» in Meilen stillzulegen. Auf dem Ersatzstandort in Volketswil entsteht rasch ein zweites, noch grösseres Recycling-Center als in Uetikon. Die hochmoderne Anlage macht die Schneiders 2004 zu einem der grössten Anbieter von Recycling-Baustoffen im Kanton Zürich.

Recycling-Center Volketswil.

2005: DAS VOLKSFEST ZUM HUNDERSTEN
Zur 100-Jahr-Feier der Gebr. Schneider AG strömen 6'000 Meilemer herbei, geniessen die Chilbi und die Aussicht vom 45-Meter-Kran oder fahren selbst einen Bagger. Die Besucher sind begeistert:«Von Meilen, für Meilen, das ist typisch für diese Firma», sagt ein Meilemer. «Volksfest trifft den Nagel auf den Kopf» bilanziert die «Zürchsee-Zeitung».

100 Jahre Schneider Chilbi 2005

2006: SCHNEIDERS SORGEN FÜR «SATISFACTION»
Wenn über 60'000 Rolling Stones-Fans das grösste Rockkonzert der Schweizer Geschichte besuchen, dann lassen sie auf einem 5 km2 grossen Festgelände viel Abfall liegen. 45 Tonnen Müll räumten die Schneiders vom - regennassen - Boden auf, zum Teil von Hand.

Rolling Stones Konzert in Dübendorf / Evententsorgung

2007: EIN NEUER SLOGAN FÜR BEWÄHRTE WERTE
Wer kann am Besten beschreiben, was eine Firma auszeichnet? Die Kunden. Und diese nennen die Gebr. Schneider AG «aussergewöhnlich persönlich». Genauso lautet der neue Slogan seither. Er steht für eine Familien-Firma, die sich in über 100 Jahren zum Erfolgs-Unternehmen mit über 140 Mitarbeitenden entwickelt hat. «Und», sagt René Schneider, «wir leben unser Motto jeden Tag.»

Familienfoto 2007

2010: DIE GRÜNE WELLE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hol de Schneider

Unsere Mitarbeiter sind ausgesprochen musikalisch, was sie mit dem Song «Hol de Schneider» auch gern beweisen. ...weiter >

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